Karrierekiller- Mundgeruch und schlechter Atem
Das schlimmste am Mundgeruch ist einfach immer noch, dass es auch den Mitmenschen auffällt. Niemand steht gerne jemandem gegenüber und ist unangenehmen Gerüchen ausgeliefert. Meist wird der Betroffene aber auch nicht auf sein Problem hingewiesen. Niemand überbringt schließlich gerne schlechte Nachrichten. Leider ist vielen Betroffenen oft nicht bewusst, wie sie damit auf ihre Umgebung wirken.
Der Betroffene wundert sich wahrscheinlich einfach, warum er von seiner Außenwelt gemieden wird, was irgendwann zur Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen führt. Der Grund warum solche Menschen ihren eigenen Mundgeruch nicht wahrnehmen, ist die Tatsache das Mund- und Nasenraum miteinander verbunden sind. Dadurch gewöhnt sich der Mensch an den Geruch und nimmt ihn bald nicht mehr wahr. Die Außenwelt dagegen schon. Es sollte dem Betroffenen deshalb unbedingt mitgeteilt werden, dass er unter Mundgeruch leidet, denn nur wer die Ursache kennt, kann auch nach einer Problemlösung suchen.
Wenn das nicht schon in der Familie oder im engsten Freundeskreis gemacht wird, dann sollte zumindest der Zahnarzt oder die Prophylaxehelferin den Patienten darauf hinweisen. Dies gehört nämlich genauso zur Patientenbetreuung, wie Zahnsteinentfernen und Füllungen legen. Dann sollte der Behandler aber auch guten Rat wissen, wie der Patient mit dem Problem umgehen kann, um es zu beseitigen.
Dies kann sich auch erheblich auf Beruf und Partnerwahl auswirken. Die Erscheinung kann noch so gepflegt sein, wer Mundgeruch hat, wird bestimmt niemanden dazu bringen, ihn leidenschaftlich zu küssen. Der oder die Auserwählte wird sich von dem Geruch einfach abgestoßen fühlen.
Auch bei der Berufsauswahl kann es hierbei zu Problemen kommen. Angenommen der Betroffene möchte als Vertreter oder einem ähnlich kontaktreichen Beruf arbeiten, dann können die Leistungen noch so gut sein, es wird nichts nützen. Spätestens beim Bewerbungsgespräch wird es Schwierigkeiten geben, wenn der zukünftige Arbeitgeber von dem Problem Wind bekommt. Der Chef muss insoweit vorausdenken, dass wenn ihm das auffällt, es seinen Kunden auch auffallen wird.